Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.
Fahrrad Leasing

unsere Fachkollegen helfen Ihnen

Dienstwagenprivileg für Fahrräder, 1% Regel

Jetzt ist es soweit, seit dem 2012 ist die Form der Gehaltsumwandlung, die zuvor nur im PKW Bereich git, auch bei Fahrrädern üblich und zwar rückwirkend!

Was ist besser für mich- Finanzkauf oder Leasing?


Sie können beim Leasing ohne Anzahlung einkaufen und Ihr neues Fahrrad direkt mitnehmen.
Später zahlen Sie es dann bequem in kleinen Raten und profitieren von der Finanzierung durch die Targo Bank.
Wir bieten Ihnen ebenfalls die Möglichkeit, Ihr Traum- Rad über verschiedene Leasing-Agenturen zu mieten.
Der geldwerte Vorteil, der durch die Bereitstellung der Räder durch den Arbeitgeber entsteht, muss mit 1% des Brutto- Listenpreises des Rades monatlich versteuert werden. Dies galt für die Autos und nun auch für die Räder.

Wie geht das?

  1. Ein Arbeitnehmer sucht sich sein Wunschrad aus
  2. Der Arbeitgeber muss zustimmen, aber dies ist reine Formsache, denn für den Arbeitgeber ist die Teilnahme am Dienstfahrrad- Konzept kostenneutral. Die Kosten für die Beschaffung eines Dienstrades kann das Unternehmen als Betriebsausgabe geltend machen.
  3. Die Leasingkosten trägt der Arbeitnehmer, was es u.a. als monatliche Gehaltsabrechnung bezahlen kann. Man spricht auch von Gehaltsumwandlung. Im Vergleich zum Direktkauf spart der Arbeitnehmer so bis zu einem Drittel. Zudem sind Serviceangebote in der Werkstatt und Versicherungen inbegriffen.
  4. Leasen, heißt mieten. Laufzeit beträgt 36 Monate. Danach hat der Arbeitnehmer die Wahl: Entweder er übernimmt das Rad für eine Schlussrate von 17% oder er gibt es zurück.
  5. Kauft der Arbeitnehmer das Rad, dann geht das Finanzamt von einem Restwert von 40% des Listenpreises aus, die Differenz von 23% (40%-17%) sind dann nachzuversteuern.

1% des Brutto-Listenpreis monatlich versteuern, wenn Du das Dienstrad auch privat nutzt

  • seit 2012 werden Diensträder mit Dienstfahrzeugen gleichgestellt
  • der Arbeitgeber überlässt das Bike dem Arbeitnehmer in einem Überlassungsvertrag oder als Zusatzerklärung im Arbeitsvertrag
  • eine Kaufpotion sollte der Leasingvertrag nicht beinhalten, da das Finanzamt, den Mitarbeiter als wirtschaftlichen Leasingnehmer betrachtet, eventuell Nachzahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeträgen
  • Pendeln mit dem Rad von der Wohnung zur Arbeitsstätte sollte der Arbeitnehmer mit 0,30€ pro km als Entfernungspauschale (Werbungskosten) geltend machen.
  • Leasingvertrag läuft über 36 Monate ( 3 Jahre) und beinhaltet eine Vollkasko-Versicherung
  • für die 1% Regel gilt  der Listenbruttopreis, auf 100 Euro abgerundeter Preis des Händlers
  • Rad ist die bessere Alternative insbesondere in Großstädten und  bei raren Parkplätzen
  • Radfahrer leben gesünder als Autofahrer
  • Kosten für Leasing kann Arbeitgeber als Betriebsausgabe, in der regel kostenneutral, steuerlich geltend machen
  • die Wartungs- und Reparaturkosten sowie Betriebskosten sind bei Fahrrädern niedriger als als beim PKW
  • Rechenvergleich PKW- Fahrrad: Sie sparen durchschnittlich 330 Euro bei einer Distanz von 5km zur Arbeit und 220 Arbeitstage

Seit wann gilt das Steuerprivileg für Fahrräder und E- Bikes?

Mit dem Dienstrad ins Büro: In einem Erlass rückwirkend für das Jahr 2012 wurde entschieden, dass das so genannte Dienstwagenprivileg ab sofort auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Bikes gilt.
Unternehmen haben nun die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern statt eines Dienstwagens ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen.
Seit 2012 findet § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG wie bei Dienstwägen auch bei Fahrrädern, Pedelecs und E-Bikes Anwendung.
Für den Arbeitnehmer bedeutet das: Der geldwerte Vorteil, der bei der Bereitstellung des Dienstrades durch den Arbeitgeber entsteht, muss mit einem Prozent des Brutto-Listenpreises monatlich versteuert werden.
In einem Punkt sind Diensträder sogar besser gestellt als Dienstwagen: Der Anfahrtsweg zur Arbeit muss nicht versteuert werden.

Was ist Gehaltsumwandlung?

Der Mitarbeiter entscheidet, dass ein Teil des vertraglichen Arbeitsentgelt nicht in bar, sondern als Sachbezug (Fahrrad oder E-BIke) für den Zeitraum der Überlassung des Leasinggegenstandes erhält.
Da der Sachlohn steuerlich mit der 1% Regel bewertet wird entsteht ein deutlicher Steuervorteil.
Seit dem 2012 ist die Form der Gehaltsumwandlung, die zuvor nur im PKW Bereich git, auch bei Fahrrädern üblich.

Leasing ist eine Sonderform der Miete.

Der Arbeitgeber ist der Leasingnehmer und zahlt die monatliche Raten aus Ihrem Bruttogehalt.
Der Mitarbeiter entscheidet sich, einen Teil seines Gehaltsanspruchs in einen Sachbezug umzuwandeln, dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.
Beim Fahrrad/E-Bike kann der Arbeitgeber der Leasingnehmer sein und zahlt die monatlichen Raten. Dann überlässt er das Fahrzeug an seine/n Mitarbeiter/in. 
Überlässt er das Fahrrad/E-Bike an einen Mitarbeiter haben diese den geldwerten Vorteil zu versteuern – mit der sog. 1% Regel also 1% des Bruttolistenpreises werden monatlich durch den Arbeitnehmer der Lohnsteuer unterworfen.
Der Arbeitgeber kann die Leasingraten als Betriebsausgaben geltend machen.
Durch Einsparungen bei Steuern und Lohnnebenkosten kann der Anschaffungspreis um bis zu 40% reduziert werden.

Steuerliche Anrechnung von Dienstwagen und Dienstfahrrad

Neben dem Dienstfahrrad ist es auch möglich den Dienstwagen zu nutzen.
Bei den Anfahrtskilometern zur Arbeit wird nach einem Urteil des Bundesfinanzhof nur das Fahrzeug angerechnet, das auch tatsächlich genutzt wird.
Beim Fahrrad sind die Anfahrtskilometer bereits in der 1% Pauschalierung enthalten, im Gegensatz zum PKW.

Was kostet mich das Leasing?

Das hängt von Ihren individuellen Wünschen und Preis für Ihr neues Fahrrad/E-Bike ab.
Bei der Gehaltsumwandlung least der Arbeitgeber das Fahrrad/E-Bike und überlässt es seinem Arbeitnehmer, der die Leasingrate aus seinem Bruttogehalt zahlt.
Möchte der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zusätzlich motivieren, kann er das Fahrrad/E-Bike den Arbeitnehmern auch kostenlos überlassen. Ebenso denkbar sind Mischvarianten.

Was passiert mit den Rädern am Ende der Leasinglaufzeit?

Durch den geringen Restwert von nur 10% am Ende der Laufzeit des Leasingvertrages, übernimmt der Arbeitnehmer i.d.R. das Fahrrad/E-Bike in seinen Bestand.
Sollte der Arbeitnehmer/Leasingnehmer einmal kein Interesse haben das Fahrrad/E-Bike zu übernehmen, kann das Fahrrad/E-Bike beim Händler ohne weitere Kosten abgegeben werden.

Wichtiger Tipp für den Arbeitnehmer beim Leasingvertrag

  • Bitte keine Kaufoption im Vertrag!
  • Effektiv zahlt der Arbeitnehmer in dem unten aufgeführten Beispiel monatlich knapp 40 Euro und kann das Fahrrad uneingeschränkt nutzen.
  • Der Arbeitgeber sollte sich beim Dienstfahrradmodell finanziell beteiligen.Würde nämlich der Arbeitnehmer allein alle Kosten tragen, dann wäre er wirtschaftlich der Leasingnehmer. Der Fiskus beurteilt dies so, als wäre der Vertrag mit dem Arbeitnehmer geschlossen worden.
  • Der Arbeitgeber muss also für einen steuerlich wirksamen Vertrag zumindest einen Teil der Kosten wirtschaftlich tragen, zum Beispiel Versicherung und Reparaturen oder einen pauschalen monatlichen Zuschuss.
  • Vorsicht bei einer Kaufoption: Im Leasingvertrag sollte nicht stehen, dass der Arbeitnehmer am Ende der Leasingdauer eine Kaufoption aufs Rad hat. Insbesondere wenn der Arbeitnehmer zudem die Leasingrate über eine Gehaltsumwandlung selbst finanziert, kann es passieren, dass ein Betriebsprüfer dann den Arbeitnehmer als wirtschaftlichen Leasingnehmer einordnet. Die Konsequenz wäre: kein Dienstrad, und der Arbeitgeber müsste Lohnsteuer und Sozialversicherung nachzahlen. Deshalb ist die Kaufoption eine Steuerfalle.
Rechenbeispiel eines Mitarbeiters
3.500€ brutto, Steuerklasse I, zahlt keine Kirchensteuer, Brutto-Listenpreis 2500€
Arbeitnehmer versteuert den geldwerten Vorteil von 25€
gesamte monatliche Gesamt- Leasingrate: 79,37€, erhält vom Arbeitgeber monatlich 25€.



* zzgl. Versandkosten