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E-Bike kaufen - so einfach geht's!

E Bikes eine einzigartige Kombination aus muskelbetriebener Fortbewegung und motorisierter Unterstützung. Radfahren war noch nie zuvor so bequem und komfortabel.

Vor dem Kauf eines E-Bikes sollten Sie in Ruhe überlegen, für was Sie das Elektro-Fahrrad einsetzen möchten.
Wollen Sie mit ihm ins Büro pendeln, nur in der Stadt zum Einkaufen fahren, längere Touren unternehmen oder gar Lasten transportieren?
Je nach Einsatzgebiet brauchen Sie:

  • zum Beispiel eine höhere Akku-Kapazität
  • andere Rahmenformen
  • Motorpositionen (E-Bike-Frontmotor, E-Bike-Mittelmotor, E-Bike-Heckmotor)
  • Akku-Positionen, etc.

Das sind nur einige Faktoren, die Sie beachten sollten, wenn Sie sich ein E-Bike kaufen möchten.
Tipps für E-Bike-Einsteiger: So gelingt der Umstieg

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Ob Pedelec, E-Bike oder S-Pedelec, die elektronischen Alternativen zum klassischen Fahrrad sind für viele interessant.
Doch beim Kauf und der Nutzung sollten einige Dinge beachtet werden.
Wer vom normalen auf ein motorunterstütztes Rad umsteigt, sollte sich zunächst mit dem neuen Gefährt vertraut machen, etwa bei Trainingsangeboten.

Unsere Tipps für Sie:
Mann oder Frau sollten beim Kauf auf folgende Dinge achten:

Unterscheidung pedelec, s-pedelec und E-Bike

Das Pedelec, bei dem man selbst treten muss, unterstützt bis 25 Stundenkilometer. Es fährt auch schneller, dann schaltet sich der Motor aber automatisch ab.
Oder ein S-Pedelec, das als Kleinkraftrad bis zu 45 Stundenkilometer elektrisch mithilft.
Dritte Alternative ist das E-Bike, ein Kleinkraftrad, das ohne Treten nur durch den Motor bis 20 Stundenkilometer fahren kann.
Gerade im Pedelecbereich muss noch weiter differenziert werden.
"Man muss sich klar werden, was man will:
Ein sportliches Mountainbike, ein Trekkingtourenrad für lange Strecken oder ein für die Stadt geeignetes Urban-Bike", zählt David Eisenberger vom Zweiradindustrieverband (ZIV) einige Möglichkeiten auf.

Für alle Varianten aber gilt: "Wenn man vom klassischen Fahrrad auf eine Elektrovariante umsteigt, sollte eine Probefahrt beim Händler vereinbart werden", so Felix Lindhorst vom Bundesinnungsverband für das Deutsche Zweiradmechanikerhandwerk (BIV).
Denn das Fahrverhalten beim Bremsen und in Kurven sei für Neulinge gewöhnungsbedürftig.
Eine Auseinandersetzung mit dem Produkt hält Eisenberger für sinnvoll: "Solche Räder sind aufgrund des Gewichts von Motor und Akku bis zu zehn Kilogramm schwerer als normale Fahrräder. Daran muss man sich gewöhnen."

Frontmotoren versus Mitelmotoren
Die Motoren sind entweder vorn in der Nabe (Frontmotor), beim Gepäckträger oder in der Hinternabe verbaut (Heckmotor).
Mittelmotoren sind am Sattel- oder Unterrohr angebracht.

Mittelmotoren als die beste Variante
Diese Variante empfiehlt Eisenberger, weil sich so die Balance ideal verteile und das beste Gewichtsverhältnis entstehe.
Die Motorunterstützung kann im ersten Moment überraschend ungewohnt sein:
Je nach verwendetem Sensortyp und den Regelungskomponenten sei die Trittunterstützung mehr oder weniger gut dosierbar.
"Besonders beim Anfahren oder unterstütztem Fahren mit kleinen Geschwindigkeiten können andere Fahreigenschaften auftreten", erklärt Christopher Gerhard vom Bundesanstalt für Straßenwesen.
Am Berg werden zum Beispiel höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten erzielt, und insgesamt verschiebe sich das Geschwindigkeitsprofil bei elektrischer Tretunterstützung leicht nach oben.
"Man sollte beim Händler und dann in wenig belebten Bereichen üben und nicht gleich bei Berufsverkehr durch Frankfurt fahren".
Wer auf ein Pedelec bis 25 Stundenkilometer umsteigt, muss rechtlich nichts beachten.
"Es wird wie ein Fahrrad eingestuft, so dass kein Führerschein, Nummernschild oder eine Pflichtversicherung benötigt werden", sagt Gerhard.
Auch die Regeln der Straßenverkehrsordnung sind die selben.

E- Bikes und S-Pedelecs gleiche Vorschriften wie bei Mofas
E-Bikes und S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder. "Sie werden wie Mofas behandelt", so Lindhorst.
"Man darf sie mit einem Führerschein der Klasse M bewegen, man benötigt ein Versicherungskennzeichen und darf keine Fahrradwege benutzen.
" Eine Helmpflicht besteht für Pedelecs und E-Bikes nicht. "
Für S-Pedelecs hingegen schon.
Aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit von bis zu 45 Stundenkilometer fordert der Gesetzgeber verpflichtend einen Helm", sagt Felix Lindhorst vom BIV.
Eine Alterbeschränkung für Pedelecs gibt es nicht.
Dagegen muss mindestens 15 Jahre alt sein, wer ein S-Pedelec oder E-Bike fahren will.

Elektrorad-Typen

Was bedeutet der Begriff „Pedelec" und wo liegt der Unterschied zum „E-Bike"?
Sind diese Fahrzeuge noch Fahrräder im engeren Sinne?
Wir klären über die unterschiedlichen Typen elektrisch unterstützter Fahrräder auf.
"Elektrorad" oder "Elektrofahrrad" sind die Oberbegriffe für Fahrräder mit Motorunterstützung.
Sie teilen sich auf in folgende Kategorien:

Pedelec

Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt den Fahrer mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt,
während des Tretens und nur bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h.
Wer schneller fahren will, ist auf die eigene Körperleistung angewiesen, die bei einem durchschnittlichen Radfahrer etwa 100 Watt beträgt.
Der Unterstützungsgrad kann in mehreren Stufen eingestellt werden und ist abhängig von der Pedalkraft oder der Trittfrequenz des Fahrers.
Die Definition eines Pedelecs ergibt sich aus der europäischen Richtlinie 2002/24/EG.
Es ist dem Fahrrad rechtlich gleichgestellt.
Fahrer benötigen also weder ein Versicherungskennzeichen noch eine Zulassung oder einen Führerschein.
Für sie besteht zudem keine Helmpflicht oder Altersbeschränkung. Für Pedelecs mit einer Anfahrhilfe bis 6 km/h wird jedoch eine Mofaprüfbescheinigung benötigt, wenn der Fahrer nach dem 01. April 1965 geboren wurde.

Schnelle Pedelecs / S-Klasse

Die schnellen Pedelecs, auch Schweizer Klasse oder S-Klasse genannt, gehören nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Kleinkrafträdern.
Die Räder funktionieren zwar wie ein Pedelec, aber die Motorunterstützung wird erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet.
Derzeit liegt die maximal erlaubte Nenn-Dauerleistung der Motoren bei 500 Watt.
Für die schnelle Klasse sind einige gesetzliche Besonderheiten zu beachten:
Für sie ist eine Betriebserlaubnis beziehungsweise eine Einzelzulassung des Herstellers vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) notwendig. Fahrer benötigen, wenn sie nach dem 01. April 1965 geboren wurden, mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung (somit gilt ein Mindestalter von 15 Jahren) oder einen gültigen Führerschein jeglicher Art. Das schnelle Elektrofahrrad braucht ein Versicherungskennzeichen (Kostenpunkt etwa 70 Euro pro Jahr).
Eine Helmpflicht besteht auch für die Schweizer Klasse nicht.

E-Bikes im engeren Sinn

E-Bikes im engeren Sinn sind die dritte Kategorie. Sie sind mit einem Elektromofa zu vergleichen und lassen sich mit Hilfe des Elektroantriebs durch einen Drehgriff oder Schaltknopf fahren, auch ohne dabei in die Pedale zu treten.
Wird die Motorleistung von 500 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h nicht überschritten, gelten diese Fahrzeuge als Kleinkraftrad (früher: Leicht-Mofa).
Auch hier ist ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und mindestens eine Mofa- Prüfbescheinigung zum Fahren notwendig. Man ist auf die eigene Leistungsfähigkeit angewiesen, wenn man schneller als 20 km/h fahren möchte. Eine Helmpflicht besteht auch bei den E-Bikes nicht.

Mindestalter, Versicherungskennzeichen, Helmpflicht, Radwegebenutzung – was muss man beim Fahren eines Elektrofahrrades beachten?

Mindestalter und Führerscheinpflicht:
Pedelecs mit Tretunterstützung bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit und maximal 250 Watt starken Motoren sind häufig mit einer sogenannten Anfahrhilfe oder Schiebehilfe bis 6 km/h ausgestattet.
Diese beschleunigt das Fahrrad auch ohne Tritt in die Pedale. Wegen der Begrenzung der Anfahrhilfe auf 6 km/h bleiben solche Pedelecs aber zulassungsfrei und benötigen kein Versicherungskennzeichen und keine Fahrerlaubnis. Laut § 10 Abs. 3 der Fahrerlaubnis-Verordnung gilt für solche Pedelecs allerdings ein Mindestalter von 15 Jahren. Notwendig ist daher eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Führerschein (z. B. Klasse B).

Fahrer von E-Bikes mit bis zu 500 Watt starken Motoren bedürfen immer mindestens einer Mofa-Prüfbescheinigung, müssen also mindestens 15 Jahre alt sein.
Diese schnelleren und/oder leistungsstärkeren Elektrofahrräder gibt es in zwei Varianten:
E-Bikes, die bis zu 20 Stundenkilometern alleine mit der Motorleistung gefahren werden können.
Mit zusätzlicher Muskelkraft sind höhere Geschwindigkeiten möglich. Sie überschreiten die gesetzliche 6-km/h-Grenze.
E-Bikes, die Tretunterstützung über die Geschwindigkeit von 25 km/h hinaus geben.
Bei 45 km/h wird der Motor abgeregelt –das E-Bike würde sonst in die Klasse der führerschein- und zulassungspflichtigen Kleinkrafträder fallen (Fahrerlaubnisklasse M).

Beide E-Bike-Typen gelten nicht als Fahrräder im rechtlichen Sinne, sondern gehören zu der Klasse der Kleinkrafträder mit geringer Leistung und benötigen immer ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis.

Helmpflicht

Durch die Begrenzung auf die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) von 20 km/h bei den E-Bikes und 6 km/h bei den Pedelecs mit Anfahrhilfe besteht keine Helmpflicht.
Sie ist nach § 21a Abs. 2 StVO für Krafträder mit einer bbH von über 20 km/h vorgesehen.
Nach Ansicht von StVO-Fachleuten aus einigen Landesverkehrsministerien kommt es für die Helmpflicht auf die Geschwindigkeit an, die mit Motor und Tretarbeit zusammen erreicht werden kann.
Das würde für Pedelecs (bis 25 km/h) und schnelle Elektroräder mit Tretunterstützung (bis 45 km/h) bereits nach geltender Rechtslage eine Helmpflicht bedeuten.
Im Bundesverkehrsministerium wird nach ADFC-Informationen darüber nachgedacht, die als Fahrräder geltenden Pedelecs bis 25 km/h von dieser Helmpflicht auszunehmen, aber nicht die schnelleren Zweiräder. Deren Fahrer müssten „geeignete Schutzhelme" tragen.
Dies sind der ECE-Richtlinie Nr. 22 entsprechende Helme, die auch Mofa- und Motorradfahrer tragen müssen.

Radwege

E-Bikes dürfen nur auf Radwegen gefahren werden, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt.
Fahrräder und Pedelecs müssen nur dann auf dem Radweg fahren, wenn er benutzbar ist und das Radwege-Schild dazu verpflichtet.
Auch auf viele touristische und landschaftliche schöne Wege müssen E-Bike-Fahrer verzichten:
Überall dort, wo ein Schild das Befahren mit Motorkrafträdern verbietet, dürfen sich nur Fahrrad- und Pedelecfahrer bewegen.In Einbahnstraßen, die in Gegenrichtung für Fahrräder freigegeben sind, dürfen E-Bike-Fahrer nicht in Gegenrichtung einfahren, Pedelecs schon.
Diese Unterschiede gelten auch für Waldwege, für Radfahrer freigegebene Fußgängerzonen und Fahrradabstellanlagen.

Weitere Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes

Fahrradnutzern ist eine höhere Promillegrenze erlaubt, während E-Bike-Piloten den strengeren Grenzwerten für Kraftfahrzeugfahrer unterliegen.
Auch der Transport von Kindern in Anhängern ist ausschließlich für Fahrräder und somit auch für Pedelecs erlaubt.
An E-Bikes ist dies verboten.
In geeigneten Kindersitzen dürfen Kinder bis zu sieben Jahren auf allen Zweirädern mitgenommen werden.
Quelle: http://www.adfc.de


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